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DAS SCHLOSS BIGLIOLO

Die ruinen das Schloss Bigliolo Die ruinen das Schloss Bigliolo
Das Schloss Bigliolo war eine der Befestigungen, die den bischöflichen Hof von Lunigiana während der Kämpfe zwischen den Bischöfen von Luni und den Malaspinas im Aulellatal im 13. Jh. beschützten. Danach war das Schloss im Besitz der Marquis von Filattiera (Bernabó Malaspina). 1275 ging es an seinen Sohn Francesco über, mit dem auch die Linie der Olivolas begann. Nach dem blutigen Gemetzel von Apella im Jahre 1412 bei dem Rossi di Varano die zwei Marquis von Olivola tötete, wurde die Dynastie ausgelöscht und das Schloss ging in den Besitz der Marquis Leonardo und Galeotta vom Castel dell Alqula von Gragnola über. 1418 wurde Bigliolo den Schlössern des Lehens Aquila hinzugefügt und stand unter der Herrschaft von Florenz. Von 1428 bis 1466 gehörte Bigliolo wieder den Marquis von Gragnola, bis durch den Tod von Marquis Galeotto der Zweig der Marquis von Aquila ausstarb, weil es keine männlichen Nachkommen gab. Von 1467 bis 1510 ging das Schloss in den Besitz des Marquis Malaspina Gabriele von Fosdinovo über, bis bei seinem Tod sein Sohn Lazzaro I. die zweite Dynastie der Marquis von Olivola gründete. 1523 erwarb Giovanni de Medici dale bande Nere ohne Erlaubnis des Kaisers das Lehen von Aulla und versuchte ein Lehen in Lunigiana zu bilden, indem er verschiedene Schlösser angriff. Bigliolo war eines von ihnen. Von da an ging es abwärts mit dem Schloss Bigliolo. 1568 teilten die Kinder Lazzaros I. das Land auf: in Pallerone mit Canova welches Spinetta und Carlo zukam und in Olivola mit Bigliolo welches Camillo und Troilo zukam. Die beiden Marquis wechselten sich jeweils im jährlichen Herrschaftsturnus der Lehen ab, aber 1572 übergaben Camillo, Carlo und Troilo ihre Teile an Spinetta, der als einziges verheiratet war.
Heutzutage sind efeubewachsene Reste des Nordteiles der Festung und zwei Türme erhalten.

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