Die Malaspinaburg Fodinovo wurde strategisch so erbaut, dass man den Meereszugang von den Apenninen aus und die Lunigianaregion von dort aus überwachen konnte. 1124 wird diese Burg das erste Mal erwähnt. Damals war sie das Lehensgut der Bianchi von Erberia unter der Herrschaft der Bischöfe von Luni. Im Jahre 1317 zerschlugen die Marquis Malaspina die bischöfliche Macht über diese Länder und das Familienoberhaupt Spinetta nahm die Burg in Besitz und verlegte seinen Herrschaftssitz schließlich von Verrucola nach Fosdinovo. Unter Spinetta erhielt die Burg auch ihr heutiges Aussehen. Nachdem die Burg kurzzeitig in den Besitz des Edelmannes Castruccio Castracani übergegangen war, gehörte sie schließlich ab 1334 ein für alle Mal den Malaspina.
Diese imposante Burg, die zwischen dem Ende des 14. Jh. und dem Anfang des 15. Jh. erweitert und umgebaut wurde, wurde das politische und militärische Machtzentrum der Malaspina „Spino Fiorito“. Der Bergfried aus dem 12. Jh. wurde mit Türmchen und einem runden Turm erweitert. Außerdem kam eine Festungsmauer in Richtung auf die Lunigiangegend und Türme zu der Mauer in Richtung Dorf hinzu. Der letzte Feudalherr der Burg war Carlo Emanuele, der die Burg 1796 verlor, weil Napoleon dem Lehensystem ein Ende bereitete. Nachdem die Burg im 19. Jh. mit dem Marquis Alfonso wieder in den Besitz der Malaspina überging, erhielt sie auch wieder den Glanz alter Tage.
Öffnungszeiten
Täglich, außer donnerstags, mit Führungen (5 Euro)
Informationen und Reservierungen: 0039 0187 68891
Anfahrtsweg: Über die Autobahnen Florenz-Sea A11, Genua-Livorno A12, oder Las Spezia- Parma A15. Ausfahrt Massa, Carrara oder Sarzana und weiter auf der Landstrasse nach Fosdinovo.