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| DIE FALKENBURG VON GRAGNOLA
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Die Falkenburg von Gragnola
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Das „Castel del’Auila“ (Adlerburg) ist eine beeindruckende Befestigung, die von einem Hügel aus die Ströme Lucido und Aulella überblickt. Wahrscheinlich wurde es zwischen dem 9. und dem 10 Jh. von einer dort ansässigen Adelsfamilie, den Bianchi von Erberia, erbaut.
Die Burg und die dazugehörigen Lehensgüter gingen zu Zeiten der Expansion in Ostlunigiana in den Besitz von Spinetta dem Grossen über. Der Name „Castel dell’Aquila“ wurde das erste Mal 1374 im Testament von Marquis Antonio von Guglielmo, Malaspina von Fosdinovo, erwähnt. Der Name Malaspina ist vor allem wegen ihrer Grausamkeit und ihrer Expansionsgier in Erinnerung geblieben, was diese Familie aber nicht rettete. Die Marquis von Gragnola gaben 1418 den Mord der gesamten Familie der Marquis von Verrucola und Fivizzano in Auftrag um ihrer Lehensgüter habhaft zu werden. Nur der kleine Spinetta überlebte und durch das Eingreifen der Medici wurde ihm die Burg später zurückgegeben.
Es ist eine imposante Burg, die nach dem Niedergang der Malaspina und dem Erdbeben von 1920 einer grundlegenden Restaurierung unterzogen wurde.
Die Burg ist durch einen vierseitigen Bergfried mit vier Stockwerken, drei Ecktürmen und das Haupteingangstor im Nordwesten gekennzeichnet. Wenn man eintritt gelangt man über ein zweites Tor, das von einem einfachen Wachturm mit zwei Schiesscharten verteidigt wurde, zum inneren Bereich der Burg.
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